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Dezemberr 2015

der 22. Dezember wird der kürzeste Tag dieses sich seinem Ende zuneigenden Jahres sein. In Berlin geht dann die Sonne um 8.15 Uhr auf, um sich bereits um 15.54 Uhr wieder zu verabschieden. Unser Zentralgestirn wird an jenem Dienstag 7 Stunden, 39 Minuten und 5 Sekunden Tageslicht spenden.
In keinem anderen Monat des Jahres sind wir so sehr auf künstliche Beleuchtung angewiesen wie im Dezember.

Jedoch dient uns jetzt das Licht nicht nur zur Erhellung unseres Tagwerks, sondern erfüllt auch einen feierlichen Zweck. Das Licht ist nämlich in der Advents- und Weihnachtszeit ein bedeutsames religiöses Symbol. Kerzen sollen auf den Glanz hindeuten, der mit Christus in die Welt kam. Ob man nun die Geburt des Herrn für Wahrheit oder Legende hält – das allgegenwärtige erhabene Leuchten ist mittlerweile zum unverzichtbaren Attribut des Monats Dezember geworden. Auf Adventskränzen und Lichterbögen, vom einfachen Herrnhuter Stern bis zum grell blinkend illuminierten Vorgarten strahlt und funkelt es im Dezember allüberall.
Ganz simpel naturwissenschaftlich erklärt ist Licht der für das Auge sichtbare Teil der elektromagnetischen Strahlung. Für unsere Körper und Seelen verheißt ein heller Schein Wärme und Geborgenheit, Erkenntnis und Zuversicht. Licht ist eines der bedeutendsten Phänomene in allen Kulturen, ist in der Kunst Gegenstand und Mittel zugleich. Die UNESCO hat 2015 zum Jahr des Lichts erklärt. Damit soll an die Bedeutung von Licht als elementare Lebensvoraussetzung für Menschen, Tiere und Pflanzen und daher auch als zentraler Bestandteil von Wissenschaft und Kultur gemahnt werden.
Licht als Wahrzeichen des Lebens ist in diesen Tagen womöglich auch eine geeignetes Signal in einer Welt voller Widersprüche, Konflikte und Bedrohungen. Die schlicht anmutende Botschaft, das Licht des Lebens könne die Kraft entwickeln, den Mächten der Finsternis Paroli zu bieten, ist eine der wichtigsten Verkündigungen der Weihnachtsgeschichte und kann auch hilfreich sein, wenn man Religionen keinen Glauben schenkt. Denn das Fest, mit dem an die Geburt Jesu Christi erinnert wird, steht ganz und gar im Zeichen des Friedens und der Nächstenliebe.
Für uns ist dieses letzte Magazin des Jahres 2015 aufrichtiger Anlass, sehr herzlich unseren Leserinnen und Lesern, Partnern und Freunden für das Miteinander während der vergangenen zwölf Monate zu danken. Ihnen allen wünschen wir frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Harry Mehner

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Dezemberr 2015

der 22. Dezember wird der kürzeste Tag dieses sich seinem Ende zuneigenden Jahres sein. In Berlin geht dann die Sonne um 8.15 Uhr auf, um sich bereits um 15.54 Uhr wieder zu verabschieden. Unser Zentralgestirn wird an jenem Dienstag 7 Stunden, 39 Minuten und 5 Sekunden Tageslicht spenden.
In keinem anderen Monat des Jahres sind wir so sehr auf künstliche Beleuchtung angewiesen wie im Dezember.

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WO?? Schöneweide??

Vor einigen Jahren war es üblich, diese Frage zu stellen, wenn sich jemand mit seinen Freunden über diesen Stadtteil von Berlin unterhielt. „Ich war neulich in Schöneweide zum Konzert.“  „Vorige Woche habe ich in Schöneweide einen guten Freund getroffen.“ Oder ganz verrückt: „Wir haben in Schöneweide ein Café aufgemacht.“ Sofort kam prompt die Frage: Wo? Schöneweide? Begleitet von einem mitleidigen Kopfschütteln und guten Ratschlägen zum Überleben. Ein Teil der Stadt, das schon, aber was zum „Henker“ hast Du dort verloren? Ja, zum Bespiel ein kleines Café aufmachen.

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